„Incels und Frauenhass“ jetzt im Podcast Bildung ohne Auftrag

(Lesedauer ca. 2 Minuten)

Neu im Youtube-Kanal Bildung ohne Auftrag:

Incels & Frauenhass

Die Psychologin Jasmina Eifert spricht mit GeorgFK über die Mechanismen der Incel-Community: Einsame junge Männer im Netz bestärken sich gegenseitig in ihrer Opferrolle und ihrer Misogynie und radikalisieren sich zunehmend, bis hin zu Attentaten und Terrorismus.

Doch um die extremsten Auswüchse der Community zu verstehen, muss auch die gesamte „Manosphere“ und der ganz alltägliche Frauenhass in der Gesellschaft betrachtet werden.

Die Folge gibt es auch als Podcast, zum Beispiel bei Apple, Spotify oder RTL+. Zur Quellenliste geht es hier.

Am 12. Juli referiert Eifert bei der Jahrestagung der „Initiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus“ zu diesem Thema.

Zum Weiterlesen:

Kommentare

7 Kommentare zu „„Incels und Frauenhass“ jetzt im Podcast Bildung ohne Auftrag“

  1. Carsten Ramsel

    Also wenn die Fortpflanzung bei Menschen so funktioniert, wie im Rest des Tierreiches, dann pflanzt sich doch auch im Tierreich nicht jedes Männchen fort, und die Weibchen wählen den Sexualpartner, Kuckuckskinder inklusive. Woher kommt dann bitte die Empörung?

  2. Laut Frau Oetken bin ich ebenfalls ein Incel …

    https://x.com/InfoOetken/status/2063611321212399979

    Zumindest misogyn und „jauchebraun“. Per oetkenscher Definition ist man frauenfeindlich, sobald man nicht ihre Meinung vertritt.

  3. Bernd Harder

    @Sebastian:

    Mehr als inhaltsleere Schlagwörter hatte die Dame noch nie zu bieten.

  4. Bernd Harder

    @Carsten Ramsel:

    Ja, das ist nicht ganz leicht zu verstehen, zumal „erfolglosere“ Männchen im Tierreich eine Reihe von alternativen Paarungsstrategien kennen und auch die Hierarchie-Theorie der Incels in der Natur so nicht stimmt und auch „erfolglosere“ Männchen Teil des sozialen Gefüges bleiben und andere Aufgaben in der Gruppe übernehmen.

    Und vieles mehr.

  5. Das ist jetzt glaube ich der dritte Vortrag zu dem Thema, den ich mir angeguckt habe. Frau Eifert hat für mich einen angenehmen Vortragsstil.

    Irgendwas vermisse ich jedoch dabei, was ich leider nicht so recht in Worte fassen kann. Vielleicht wird mir das Problem nicht klar, vielleicht bin ich mit der Art der männlichen Hosts nicht klargekommen!?

    Mir fällt es unter anderem schwer, die Auswirkungen nachzuvollziehen, und ich habe den Eindruck, man müsste sich selbst mehr mit dem Thema beschäftigen. Gibt es konkrete Gewalttaten, die damit regelmäßig in Verbindung gebracht werden können? Sind Menschen wie Andrew Tate und Marcus Streinz eher eine Ausnahme, oder doch die Regel in dieser „Manosphere“?

    Zugegeben: Ein wenig identifiziere ich es auch mit eigenen Problemen (avoident attachment), welche den Ursachen, weswegen Männer zu Incels werden, teilweise ähneln. Wenn ich an meine Jugend denke hat auch das Thema Sex eine soziale Komponente. Es rechtfertigt keine Gewalt, jedoch wird der individuelle Impact vermutlich sehr hoch sein, wenn fehlende Sexualität mit sozialer Ausgrenzung verknüpft wird.

    Solche Anmerkungen wie „die ungefickten …“ und „Könige der Loser“ finde ich jedenfalls deplatziert und unangemessen. Diese dienen in meinen Augen lediglich dazu das eigene Ego zu pushen.

  6. @Sebastian, hattest du denn wertvolle andere Beiträge gefunden?

    Was mir bisher zum Thema „Manosphere“ untergekommen ist, bewegte sich größtenteils auf TikTok-Niveau und war meist derart offensichtlich ideologisch gerahmt, dass ich es mir nicht nochmal antun würde.

    Dagegen ist das Gespräch hier ja nun wirklich ein Segen.

    Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die feministische Bewegung mit der „Manosphere“ einen neuen Kampfbegriff schärfen will und dafür verschiedene Phänomene in einen Topf wirft.

  7. @Thomas

    Das Thema bekomme ich eher am Rande mit, wenn es wie hier im Blog angekündigt wurde oder zufällig auf einem YouTube-Kanal erwähnt wird, dem ich sowieso folge. Auf TikTok bin ich nicht unterwegs.

    Es gibt noch andere Begriffe wie Red- und Blue-Piller, wobei ich mir nicht sicher bin, ob diese ebenfalls dazu gehören. Kann aber auch sein, dass bereits in einem der Vorträge von Frau Eifert darüber gesprochen wurde.

    Wie bereits geschrieben, fällt es mir schwer die Auswirkungen einzuschätzen. Sind es einzelne Menschen die besonders negativ auffallen, oder existieren bereits größere Strukturen, wie bei Sekten oder Schneeballsystemen, auf die man genauer schauen sollte!?

    Die Vorwürfe an den Vertretern der Manosphere sind ja durchaus schwerwiegend, immerhin geht es unter anderem um Missbrauch und Menschenhandel. Bleibt für mich dann die Frage, ob es sich um „Einzelfälle“ handelt, oder ein Problem der Szene ist.

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