Moderne Hexenverfolgung in Papua-Neuguinea

(Lesedauer ca. 2 Minuten)

Die „Zerstörung der sozialen Gefüge“ durch ausländische Konzerne wie Exxon-Mobil, Guadong Company oder Barrick Gold macht die Ordensschwester Lorena Jenal für die „dramatische Zunahme der Hexenanschuldigungen“ in Papua-Neuguinea verantwortlich.

https://shop.zeit.de/ZEIT-VERBRECHEN-40-26/52139

Für die aktuelle Ausgabe von Zeit Verbrechen (40/2026) begleitet die Autorin und Fotografin Bettina Flitner die gebürtige Schweizerin zu ihrem „House of Hope“ im Bergdorf Pomberel, wo bis zu zehn Frauen für einige Zeit wohnen können, die als „sanguma“ (Schadzauberin) verfolgt werden. 420 Frauen konnte Jenal nach eigenen Angaben vor Gewalt und Missbrauch retten:

Vor allem die sexualisierte Gewalt, das Ausziehen und die Folter, das gibt es erst seit kurzem,

wird die 76-Jährige in dem Beitrag zitiert.

Vor kurzem hatten auch das Erzbistum Hamburg

… und RTL Extra über Lorena Jenal berichtet:

Ausstellungen zum Thema „Hexenwahn“ gibt es derzeit in Mainz und Trier zu sehen.

Zum Weiterlesen:

Titelfoto: Examination of a Witch/Wikipedia Commons

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