Unter den „Reichsbürgern“ treten immer wieder Gruppierungen hervor, die sich noch seltsamer gebärden als andere. Der „Ewige Bund“ etwa behauptet in einer Pressemitteilung (plus Youtube-Video), dass am 2. April 2030 der „deutsche Kaiser […] seine völkerrechtliche Vertretungsbefugnis wahrnehmen“ und damit „die seit 1918 bestehende Handlungsunfähigkeit der institutionalisierten Organe des Deutschen Reiches beendet“ werde.
Das Landesamt für Verfassungsschutz Hessen hat zu dieser Veröffentlichung bereits eine Warnung herausgegeben. Auch Spiegel-TV schaut sich den „Ewigen Bund“ mal näher an (zirka 17 Minuten):
Sie nennen sich der „Ewige Bund“, lehnen das Grundgesetz ab und behaupten, dass Deutschland noch im Kriegszustand sei. Die „Reichsbürger“ des „Ewigen Bunds“ haben ein Netzwerk von Pseudo-Instituten gesponnen, mit Namen wie „Bismarcks Erben“, „Preußisches Institut“ oder „Vaterländischer Hilfsdienst“.
Spiegel-TV dokumentiert ein Geheimtreffen mit europäischen Rechtsextremisten in Tschechien und trifft in Mecklenburg-Vorpommern den „Generaldirektor“ des „Vaterländischen Hilfsdienstes“.
Beobachtungen unter Verfassungsfeinden: mit eigenen Ämtern, Gesetzen und Vorstellungen, wer ab 2030 regieren wird.
Zum Weiterlesen:
- Harder, Bernd „Aktualisierte Neuauflage: Schutz vor Reichsbürgern und Selbstverwaltern“ skeptix (30. März 2026)
Titelfoto: Spiegel-TV



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