Nette kleine Geschichte bei bild.de, die unseren Blogpost zum Thema „Tiertelepathie“ vom vergangenen Jahr illustriert:

Die Katze der Autorin wird vermisst, aber schließlich in einer vergitterten Tiefgarage wiedergefunden:
Geschichte zu Ende? Dachte ich. Doch keine zwei Stunden nach der Wiedervereinigung meldete sich per WhatsApp eine Frau. Sie habe meinen Vermisstenaufruf gesehen und könne mit der Seele meiner Katze sprechen, um herauszufinden, wo Loui sei. Für 60 Euro […]
Dann kam die Sprachnachricht, die verraten sollte, wo Loui sei. Mit ruhiger Stimme und bayerisch klingendem Akzent erklärte mir die Dame, sie habe mit Loui gesprochen. Den Kontakt habe sie übrigens aufgenommen über ein Foto, „auf dem man die Augen gut sehen kann“.
Die „spirituelle Begleiterin und Heilerin“, wie sie sich auf ihrer Homepage nennt, beginnt mit den Worten: „Er hat dem Gespräch zugestimmt.“ Ich falle vor Lachen fast von der Couch, die ich mir mit Loui teile.
Er sieht gerade wenig gesprächsbereit aus, schläft tief und fest.
Der Artikel schließt mit der launigen Bemerkung:
Eventuell bin ich auch nicht an die ganz richtige „Heilerin“ geraten. Die Frau, die mir erzählte, sie könne vermisste Katzen finden, sucht ihre eigene nämlich bis heute. So steht es auf ihrer Website.
Stimmt tatsächlich. Aber kein Problem – das wird dann einfach als zum „Seelenplan“ gehörend verklärt.
Zum Weiterlesen:
- Render, Katharina „Medium behauptet: Ich spreche mit der Seele deines vermissten Katers“ bild (29. Juni 2026)
- Harder, Bernd „Die meisten Katzen scheinen Fisch zu lieben: Das Geheimnis der Tierkommunikation“ skeptix (13. April 2025)
- „BILDblog“
Titelfoto: Humberto Arellano


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