Der „erste Waldorf-Roman“ ist erschienen – von einer Aussteigerin.
Suse Seidel wuchs nach eigenen Angaben in der Waldorf- und Anthroposophiebewegung auf:
Ich wünsche mir, dass gesehen wird, auf welchem Welt- und Menschenbild die Waldorfschulen aufgebaut sind und dass Rudolf Steiner ein wissenschaftsfeindlicher, rassistischer, esoterischer Guru war.
Ich wünsche mir, dass den Waldorfschulen die Lizenz entzogen wird und nicht jedes Jahr um die 300.000 Kinder weltweit diesem System ausgeliefert sind.

Zu ihrem Roman „Der Kreis, aus dem ich fiel“ heißt es bei Anthroposophie-Kritik:
Magdalena ist 15, wächst in einer anthroposophischen Familie inklusive Waldorfschule auf und hat kaum Kontakt nach außen. Durch eine neue Schülerin bricht diese Abschottung und Magdalena lernt “die Welt außen” und die Begrenztheit ihrer bisherigen Welt kennen.
Es beginnt ein sich selbst Kennenlernen, begleitet von Zweifeln, innerer Auseinandersetzung, Verzweiflung und neuer Hoffnung.
Das Buch ist als Taschenbuch (14,99 €) und E-Book (CHF 4,50, Kindle-Ausgabe 4,99 €) erhältlich.
Zum Weiterlesen:
- Seidel, Suse „Der Kreis, aus dem ich fiel“ BoD (8. Juni 2026)
- Bartels, Robin „Interview mit Suse Seidel zum ersten Waldorfroman“ anthrokritik (28. Juni 2026)
- Harder, Bernd „Überrascht, schockiert, beschämt: Bettina Schuler über ihre Waldorf-Recherchen“ skeptix (7. Oktober 2025)
- Harder, Bernd „Zum Abschluss: Exit Waldorf – Verlasst diese Institution“ skeptix (11. August 2025)
Titelfoto: Unsplash/Paul Richards


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