Meet the Skeptix: jetzt in immer mehr Städten – und online

(Lesedauer ca. 3 Minuten)

Viel los war beim Skeptix-Infostand unserer Ruhrpott-Regionalgruppe am Samstag in der Dortmunder Innenstadt.

Der Infostand war eine Idee, mit Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen,

berichtet uns Lena:

Bei Regionaltreffen neigen wir dazu, uns mit unseren Themen im Kreis zu drehen, uns gegenseitig zu bestätigen und in nischigen Details zu versinken. Dabei geht es uns ja um Verbraucher:innenschutz.

Das Problem ist nicht, mal etwas zu manifestieren oder sich unter Freund:innen Tarotkarten zu legen – das Problem sind pseudoalternative Medizinangebote, die Menschen um wirksame Therapien bringen, und die Teile esoterischer Narrative, die an menschenverachtende Ideen anknüpfen.

Spätestens seit der Corona-Pandemie können viele Menschen durch Erfahrungen aus Bekanntschaft oder Verwandtschaft selbst nachvollziehen, wie eng Verschwörungslaube und antidemokratische Tendenzen verbunden sind.

https://skeptix.org/vor-ort/ruhrgebiet/

Und wie ist es gelaufen? Anja erzählt:

Also wir waren alle ganz positiv überrascht. Die Resonanz war sehr viel besser, als wir erwartet haben. Es gab viele sehr interessante und konstruktive Gespräche. Ein Gespräch auch aus der Querdenker-Ecke, das wir aber gut gemeistert haben.

Wir sind gespannt, ob demnächst tatsächlich noch welche zum Stammtisch hinzustoßen. Ein paar Leute sind, durch Social Media aufmerksam gemacht, extra zum Stand gekommen. Die Themen waren je nach Personen und Interessen unterschiedlich. Einige sind auf unser Schild zum Thema „Manifestieren“ aufmerksam geworden und waren interessiert.

Ansonsten würde ich sagen, alles sehr unterschiedliche Themen. Die meisten Leute waren allgemein an den Inhalten unseres Vereins interessiert.

https://skeptix.org/vor-ort/ruhrgebiet/

Erstaunlich fand Dave,

… dass wir von Religionsgemeinschaften/Sekten umringt waren. Falun Gong haben in Sichtweite meditiert, Koran wurde verteilt, Zeugen Jehovas mit ihren Guerilla-Bollerwagen, Scientologen (wurde mir gesagt), und beim Abgang sind wir noch über sehr ambitionierte Christen gestolpert.

https://skeptix.org/vor-ort/ruhrgebiet/

Und was kann man an so einem Infostand machen?

Hauptsächlich haben wir den Barnum-Effekt vorgeführt,

erklärt Dagny,

… ansonsten hat es wohl jeder ein bisschen anders gemacht. Ich habe versucht, mit Beispielen zu erklären, wie man Geschwurbel erkennt und wie man mit Angehörigen spricht.

Drei weitere Termine im Juni stehen schon fest:

https://skeptix.org/vor-ort/ruhrgebiet/

Auch in anderen Städten kann man diesen Monat Skeptix treffen:

https://skeptix.org/vor-ort/

Warum sollte man bei uns mitmachen? Darum zum Beispiel:

Ein Online-Treff via Zoom findet am 13. Juni ab 20 Uhr statt. Wir sehen uns!

Und wer selbst vor Ort aktiv werden will:

https://skeptix.org/vor-ort/

Zum Weiterlesen:

Kommentare

40 Kommentare zu „Meet the Skeptix: jetzt in immer mehr Städten – und online“

  1. Sorry, aber zumindest optisch scheinen da in erster Linie politische Anliegen im Vordergrund gestanden zu haben. So schafft man sich eine Bubble auf der einen und Reaktanz auf der anderen Seite.

  2. @Thomas,

    das ist tatsächlich nur eine eher hintergründige Girlande mit der Regenbogenflagge.

    Ich persönlich finde das angemessen, weil wir uns so auch abgrenzen. Schwurbler sind nicht selten gegen Rechte für queere Menschen.

    Inhaltlich haben wir aber gefragt, welche Verschwörungstheorien man im Allgemeinen kennt und kam dann so ins Gespräch.

  3. Thomas, mir ist nicht ganz klar, worauf genau du dich beziehst bezüglich politischer Inhalte. Könntest du das konkretisieren?

  4. Ui, hätte ich das vorher mitbekommen, wäre ich doch glatt hingekommen 🙂 Düsseldorf braucht einen Stammtisch!

  5. Michael Fischer

    „What We Don’t Talk About When We Talk About Fat“ von Aubrey Gordon auf dem Büchertisch.

    Schon interessant, was Skeptiker heutzutage alles für Themen beackern.

  6. Sich damit zu befassen, wie gesellschaftliche Einstellungen dafür sorgen, dass Menschen bspw medizinisch schlechter betreut und weniger ernst genommen werden ist – selbst wenn einen das gesellschaftlich nicht interessieren sollte – für Skeptiker:innen allein schon deswegen interessant, weil diese Erfahrungen Menschen bspw anfälliger für Schwurbel und Pseudomedizin machen können.

  7. Sebastian Bartoschek

    Thomas:

    Der Barnum-Effekt? Politisch? Kein Thema für Skeptiker? Äh?

  8. @Sebastian Bartoschek, es geht nicht um den Barnum-Effekt, auch nicht um irgendeine Regenbogenoptik, sondern um diese ganz explizite Flagge sowie die Aufschrift auf dem T-Shirt. Aus meiner Sicht drängt sich die politische Dimension damit zu sehr in den Vordergrund.

  9. Skeptix e.V.

    Hallo Thomas, danke für dein Feedback.

    Nach eingehender Prüfung halten wir die Aussage FCK NZS für vollumfänglich kompatibel mit allen Vereinsmeinungen von Skeptix.

    Auch deinen Hinweis zur sog. Progress-Pride-Flagge am Infostand der Regionalgruppe Ruhrgebiet haben wir ernstgenommen und im Vorstand besprochen. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Flagge als Ausdruck eines inklusiven und liberalen Selbstverständnisses von Skeptix e.V. ebenfalls vollumfänglich mit unseren Werten vereinbar ist.

  10. Die Progressive Pride Flag steht für den Kampf um die Rechte von queeren Menschen und ist damit Ausdruck einer demokratischen und menschenrechtsorientierten Grundhaltung. Gleiches gilt für das ‚FCK AFD‘, das eine demokratisch völlig nachvollziehbare Einordnung der Partei als die menschenverachtende und faschistoide Bestrebung vornimmt, die sie nach juristischen und soziologischen Analysen ist.

    Falls es wem noch nicht aufgefallen sein mag, sei betont, dass es unter Skeptiker*innen Leute gibt, die ihre Vorstellungen von wissenschaftlich kritischem Denken mit rassistischen, sexistischen, anti-trans*, oder rechtsextremismusverharmlosenden Narrativen verbinden. Meiner Meinung nach ist es geradezu geboten, sich eindeutig von diesen Leuten abzugrenzen, und das gelingt eben recht simpel mit leicht verständlicher Symbolik. Wenn Einstehen für queere Rechte und eine Positionierung gegen eine extrem rechte Partei als zu politisch wahrgenommen werden, muss die Problemanalyse an anderer Stelle erfolgen.

    Was die Befürchtungen bezüglich Bubble und Abschreckung angeht, kann ich beruhigen. Einigen Menschen konnten wir aufgrund unserer Präsentation die Befürchtung nehmen, dass wir zu genannten Skeptiker*innen mit kruden menschenfeindlichen Einstellungen gehören. Weitere Interessierte zeigten schlicht keine Reaktion darauf. Und Menschen, die Verschwörungstheorien oder esoterischen Praktiken anhängen, wurden nicht abgeschreckt, im Gegenteil: Einige sind offen auf uns zu zugekommen und wir haben in ruhigen, wenn auch emotionalen Gesprächen Meinungen ausgetauscht.

    Wenn diese Menschen von etwas abgeschreckt waren, dann weniger von der Pride Flag als von unserer Haltung zu Astrologie oder 9/11.

  11. @ Thomas

    Ach so. Alles klar.

    Wenn Skeptiker sich abgrenzen gegen „rechts“, haben Sie Sorge, dass da eine „politische Dimension“ „zu sehr in den Vorderdrund rückt“ und man sich „auf der einen Seite eine Bubble schafft“ und „Reaktanz auf der anderen Seite“. „Wunderbar“ und sehr explizit ausgedrückt.

    Mir ist es ein Anliegen, Sie auf Folgendes hinzuweisen:

    Es gibt Menschen, skeptisch denkende und engagierte Menschen, die, gerade weil sie skeptisch denken, sich deutlich gegen „rechts“ abgrenzen und das geradezu für eine Bürgerpflicht halten.

    Dann gibt es auch Skeptiker, die mit dieser ganzen „politischen Dimension“ eher nichts zu tun haben wollen.

    Und dann gibt es noch diejenigen Skeptiker, die sich nicht nur nicht gegen „rechts“ abgrenzen, sondern die, ganz im Gegenteil, mit „rechts“ „deutlich auf Tuchfühlung gehen“, um mich mal möglichst „vorsichtig“ auszudrücken.

    Dass die als Erstere Genannten und die als Letztere Genannten nicht „miteinander können“, hat ja die jüngere Vergangenheit hinreichend bewiesen.

    Bitte respektieren Sie, dass es Skeptiker gibt, die sich bewußt und explizit „gegen rechts“ positionieren. Ich persönlich bin außerordentlich froh, dass diese Positionierung von Skeptix unterstützt wird.

  12. Ich möchte keine Grundsatzdiskussion auf der politischen Ebene entfachen. Aber anders als die traditionelle Regenbogenflagge, die als sehr allgemein wahrgenommen wird und in der keine Farbe für eine bestimmte Gruppe steht, betonen die Progress-Flaggen doch einzelne Gruppen, können entsprechend ausgrenzend oder vereinnahmend wirken und transportieren eine stark politische Botschaft.

    Meine Kritik ist nicht, dass diese Botschaft unvereinbar mit den Skeptix-Grundsätzen wäre, sondern ich halte es nicht für gut, politische Ansichten optisch so in den Vordergrund zu rücken, wenn man keine politische Gruppierung ist.

    Das T-Shirt steht für mich für eine schlechte Debattenkultur. Wenn mir jemand mit diesem T-Shirt gegenüber stehen würde, würde ich mich bei jeder Meinungsverschiedenheit fragen, ob ich schon in der Nazi-Schublade bin oder noch nicht. Es mag anders gemeint sein, kann aber so rüberkommen.

    Ich halte diese politische Symbolik einfach nicht für sinnvoll.

    Es scheint ja, das entnehme ich den Antworten und glaube es auch, trotzdem zu einem konstruktiven Austausch gekommen zu sein. Und das zeigt doch, dass man eine Vereinnahmung durch andere Bewegungen gar nicht nötig hat.

  13. nur zur Klarstellung:

    Auf dem T-Shirt stand nicht „FCK AFD“, sondern „FCK NZS“.

  14. @thomas

    ich bin mir nicht 100% sicher, ob diese klarstellung das argument wirklich besser macht

  15. Hallo Thomas

    Wenn eine Person eine deutliche Ablehnung gegenüber Nazis zum Ausdruck bringt, warum nimmst du an, du könntest „in der Nazi-Schublade“ sein? Ich für meinen Teil fühle mich bei Aussagen über Nazis grundsätzlich erstmal nicht angesprochen.

  16. Wenn man sich beim bloßen Anblick einer Anti-Nazi-Grafik schon ständig fragt, ob man selbst damit gemeint sein könnte, sollte man sich evtl Sorgen um die eigene Grundhaltung machen. Ich würde bei keiner Meinungsverschiedenheit auf dieser Welt, die ich mit jemandem mit so einem Shirt haben könnte, denken, dass ich in die Nazi-Schublade gesteckt werden könnte.

    Weil ich keine Ansichten vertrete, die dem nur im Ansatz nahe kommen würden. Weird!

    Was die Progress-Pride-Flagge angeht: Die macht jene Gruppen sichtbar, die von besonderen Formen von Diskriminierung und Unterdrückung betroffen waren und sind, und die in der einfachen Rainbow-Flagge – die ja nach wie vor ein Element der neuen und damit nicht abgeschafft oder ersetzt ist – nicht sichtbar waren.

    Dazu kann man stehen wie man will, die Grundaussage ist aber einfach die, die oben schon beschrieben worden ist: Die demokratische, menschenrechtsfundierte Forderung nach gleichen Rechten für alle und Diskriminierung für niemanden.

    Das ist ein Grundsatz, der für skeptische Arbeit wichtig ist. Nicht zuletzt, weil ständig irgendeine pseudowissenschaftliche Sau durchs Dorf getrieben wird, um Rassismus, anti-LGBTQ-Haltungen, Sexismus etc pp zu befeuern und zu rechtfertigen.

  17. Michael Fischer

    Interessanter Meinungsaustausch.

    Für mich persönlich stellt sich halt grundsätzlich die Frage nach dem Wesen eines „Skeptikers“. Ist ein aktivistischer Skeptiker nicht ein Widerspruch in sich selbst?

    Holm Hümmler wünschte sich auf der Skepkon in Frankfurt die „gute alte GWUP“ zurück – hielt er Aktivismus und Skeptizismus für unvereinbar!? So habe ich seine GWUP-Kritik damals jedenfalls verstanden.

    Oder ist man letztlich doch eher deshalb auseinandergegangen, weil man unterschiedliche politische Ansichten vertrat?

    Letzlich scheinen wir jetzt zwei Skeptikerorganisationen in Deutschland zu haben, die beide versuchen, die Welt zu verbessern – jede auf ihre Weise.

  18. @felix, von mir kam das mit der Afd ja gar nicht, aber man muss ja nicht weiter aneinander vorbeireden.

    @GeorgFK, @Sandra, ich denke, man sollte sich schon gegen Schubladendenkmuster aussprechen können, ohne sich selbst einer Schublade verdächtig zu machen.

    @Sandra, die Progress-Pride-Flaggen verstehen sicher viele wirklich als sehr allgemein, von daher ist meine Kritik hier vielleicht nicht richtig adressiert. Für mich bedeuten sie keineswegs nur Vielfalt und Antidiskriminierung.

  19. Ich vermute mal, dass die Mehrzahl derer, die mit „NZS“ eigentlich gemeint sind, sich keineswegs selbst als Nazis oder Neonazis bezeichnen würden und auch nicht der Definition entsprechen. Wo die Zuschreibung dann tatsächlich aufhört, ist für mich nicht ersichtlich.

    Und dieses „du brauchst dich ja nicht angesprochen werden, wenn du ohne Sünde bist“ ist doch ein typisches Scheinargument, oder? Wenn man das mal auf andere Kontexte überträgt, wird das ziemlich deutlich.

  20. Lieber Thomas

    Selbstverständlich kann man sich gegen Schubladendenken aussprechen.

    Du hast wörtlich geschrieben „… würde ich mich bei jeder Meinungsverschiedenheit fragen, ob ich schon in der Nazi-Schublade bin“.

    Der einzige, der dich hier einer Schublade „verdächtig“ macht, bist du selbst.

    Sich gegen Nazis (also gegen völkischen Nationalismus und Faschismus) auszusprechen, ist IMHO eine demokratische, ethische und humanistische Selbstverständlichkeit.

    Wie man sich da als erstes fragt „oh nein, bin ich jetzt in der Nazi-Schublade?“ ist und bleibt mir ein Rätsel.

  21. @Thomas

    Erstmal gibt es für Begriffe wie „Nazi“ gängige, greifbare Definitionen – man könnte ja mal nachschlagen. Anfangen könnte man zB bei der BPB. Und ob eine Person einer solchen Definition entspricht, und man sie legitim so nennen kann, ist relativ unabhängig davon, ob sie selbst das Label benutzen will oder nicht. Schau dir mal Höcke an, der weiß das …

    Wenn jemand ein Weltbild hat, das zu dem des Nationalsozialismus passt oder von ihm inspiriert ist; wenn er entsprechende Forderungen stellt – wie bspw die Abwertung, Vertreibung oder gar Auslöschung von Minderheiten oder Menschen, die von einer rassistisch, nationalistisch-völkisch konstruierten Norm abweichen – dann muss er sich den Schuh anziehen, auch wenn er sich dagegen wehrt.

    Wenn nichts davon auf dich zutrifft: Gratulation, du bist kein Nazi! Dann solltest du dir keine Sorgen machen. Und wenn du das doch tust, dann unterstellst du anderen Leuten merkwürdige Anwendungen des Begriffs. Und das auch noch, ohne sie mal zu fragen, was sie meinen, wenn sie sich so ein Shirt anziehen. Dass für dich nicht ersichtlich ist, wo „die Zuschreibung“ aufhört, ließe sich nämlich ganz einfach damit lösen, dass man fragt, statt schon im Voraus pikiert zu sein und zu beschließen, dass du damit bestimmt (auch) gemeint sein musst. So viel zum Thema „schlechte Debattenkultur“.

    Und das ist mE auch kein Scheinargument. Was gibt dir denn konkret das Gefühl oder den Verdacht, dass man dich damit meinen könnte? Mit oder „ohne Sünde“? Vllt mal Butter bei die Fische.

  22. Weitere Interessierte zeigten schlicht keine Reaktion darauf.

    Dazu würde ich mich dann zählen x-D … Dortmund wäre schon interessant, aber da ich Menschen nicht mag, muss ich etwas länger darüber nachdenken 😉

    Stehen ja reichlich Termine zur Verfügung! Viel Freude und Erfolg allen Teilnehmenden!

  23. Michael Fischer

    @Laura: Ich weiß ja nicht, wen Sie mit „Skeptiker*innen mit kruden menschenfeindlichen Einstellungen“ konret gemeint haben.

    Also rein zur Info: Dieser andere skeptische Verein hat tatsächlich eine Queer-Gruppe.

  24. Sebastian Bartoschek

    Also, Skeptix macht Infostände, um Menschen für wissenschaftliches Denken zu begeistern, und Fans der Neuen GWUP eskalieren online, wegen eines Aufklebers? Srsly?

    Vielleicht mal auch wieder raus zu den Menschen und über Wissenschaft sprechen, statt sich nur für die Genitalien des Menschen zu interessieren?

  25. Sebastian Bartoschek

    Und @thomas und @Michael – eines zur „Debattenkultur“:

    Bekanntlich bin ich GWUP, GfA und Skeptix-Mitglied.

    Bei einer dieser drei Gesellschaften habe ich erlebt, dass ich von einem internen Forum ausgeschlossen wurde, weil die Meinung nicht gefiel. Bei der GWUP.

    Welche Meinung? Ich hatte auf eine faktische Aussage von Imp hingewiesen. Sie ist nachprüfbar, sie ist hundertfach im Netz verfügbar. Ich habe diese aus meiner Sicht eingeordnet.

    Von Seiten der Neuen GWUP wurde die Faktizität der Aussage bezweifelt, die Wiedergabe der Selben durch mich als Rufmord dargestellt und ich wurde ausgeschlossen, wohlgemerkt, nicht wegen meiner Meinung, sondern wegen der Wiedergabe einer wahren Aussage.

    Eine Gegenrede wurde unterbunden.

    Und für dieses Forum, das jedem Vereinsmitglied, außer mir, offen steht, zahle ich auch noch.

    Also bitte, lügt euch nicht mehr in die Tasche, dass die Neue GWUP offene Debatte zulässt. Sie lässt sie da zu, wo die Meinungen genehm sind.

    Hört endlich mal auf, aus selbstwertdienlichem Reflex zu leugnen, was passiert.

  26. Sebastian Bartoschek

    @Michael: seit wann ist die sexuelle Orientierung eines Skeptikers wichtig?

  27. Lieber Michael Fischer

    Wenn andere Vereine eine segregierte Gruppe für ihre „Queers“ haben wollen, ist das deren Sache. Bei Skeptix sind Menschen verschiedenster Orientierungen und Lebensweisen einfach selbstverständlich Teil des aktiven Vereinslebens. (Und da kommt es halt auch mal vor, dass an einem Infostand Symbole auftauchen, die genau das ausdrücken)

  28. @Sebastian Bartoschek,

    zu der Anekdote kann ich nichts sagen. Das tu quoque zieht jedenfalls schon deshalb nicht, weil ich nie Mitglied in einem der genannten Vereine war. Skeptix hat eher die Themen, die mich interessieren, deswegen lese ich vor allem hier. Wie Sie auf Genitalien kommen, möchte ich ehrlich gesagt gar nicht wissen.

    Die Nazi-Definition der bpb entspricht der meinigen.

  29. Michael Fischer

    @Sebastian Bartoschek: Ich bin ja erstaunt, dass Du dafür noch zahlst. Du kannst Dich offenbar schwer von dem Verein lösen. Aber war da nicht auch etwas mit Edzard Ernst!? Ich dachte immer, das hätten sie Dir übelgenommen. Die Imp-Sache habe ich irgendwie nicht mitbekommen.

    Nebenbei: Bei mir haben sie irgendwann angefangen, meine Kommentare im Blog nicht mehr freizuschalten, nachdem ich zuvor bestimmte Videos kritisch kommentiert hatte.

    So viel besser als Dir erging es mir jetzt auch nicht.

  30. Michael Fischer

    @Sebastian Bartoschek: Hm? Mir war sie nie wichtig.

    @GeorgFK: Ja gerne. Ich habs ja auch nicht kritisiert.

    Verwechselt Ihr beide meine Kommentare gerade mit denen von Thomas?

  31. Sehr Coole Idee mit dem Infostand!

  32. Hallo,

    ich glaube wir sollten im Hinterkopf behalten, dass die Kommentare hier auf der Website stehen und nicht im Discord.

    z.B. den Begriff ’segregiert‘ zu nutzen für eine Gruppe, die sich durch Eigeninitiative von Betroffenen innerhalb eines Vereins gegründet hatte, wie ich gerade nachgeprüft (mich extra dort angemeldet) habe, finde ich sehr framend. Das hinterlässt eine Konnotation, die mit der Realität nichts zu tun hat und wirklich unschön ist.

    Hier sind auch andere Beipiele, die vielleicht nicht in diese Kommentarfunktion gehören, weil sie nichts mehr mit dem obigen Text zu tun haben.

    Ich glaube, ich verstehe jetzt welchen Kritikpunkt Thomas anbringen wollte. Mit dem Stand sollte ja das Gespräch gesucht werden und Leuten geholfen. Eine neutralere Herangehensweise würde vielleicht die Interessentengruppe – und damit das Hilfsangebot – erweitern. Seine Meinung kann man dann gegebenenfalls auch im Gespräch betonen, wenn es sich dort schlüssig ergibt.

    Ich bin aber eigentlich nur hier, weil ich eine andere Frage hatte. Wie kurzfristig ging die Anmeldung des Standes? War privat oder über den Verein angemeldet? Muss man mit Gebühren rechnen?

    LG,
    Claudi

  33. Liebe Claudia

    Der Begriff „segregiert“ war polemisch und überspitzt, das war auch beabsichtigt. Er war aber, wie du richtig anmerkst, in dieser Diskussion unangemessen und potenziell verletzend für Betroffene. Dafür möchte ich mich hiermit entschuldigen.

  34. @GeorgFK

    Finde ich sehr korrekt von Dir, Dich dafür zu entschuldigen, dem anderen Verein mit der Formulierung eine gewisse politische Richtung unterstellt zu haben. Vielleicht sollten sich andere in Social Media mal ein Beispiel an Dir nehmen. Gehört zum toleranten Umgang im Alltag. Dehumanisierung, Othering und Framing einfach lassen.

    So sollte man dann auch auf die Leute am Stand zugehen. Einfach erstmal ohne Frame. Und dann mit guten Argumenten. Und sich immer mal selber hinterfragen.

    Für die anderen: Ich hoffe, es gibt auch noch Berichte von den nächsten Terminen.

  35. @ Claudia

    Sorry, aber mir geht dieses „unbedingte Verstehen-Wollen“ von Thomas wirklich zu weit („Ich glaube, ich verstehe jetzt welchen Kritikpunkt Thomas anbringen wollte“).

    Hier in dem Artikel wird berichtet von einer, wie ich finde, superguten „Skeptix-Aktion“, und der allererste Kommentator (Thomas) bemängelt dazu: „zumindest optisch scheinen da in erster Linie politische Anliegen im Vordergrund gestanden zu haben“. Selber war er ganz offensichtlich nicht dabei bei der Aktion und die Fotos muss er schon ziemlich eingehend betrachtet haben, um überhaupt zu so einer Aussage über den „optischen Anschein“ zu kommen.

    Ich persönlich hatte zunächst gar nicht verstanden, was der Kommentator überhaupt will, erst nach intensivem Betrachten der Fotos wurde mir das klar.

    Und ja, der Einwand „Hier sind auch andere Beispiele, die vielleicht nicht in diese Kommentarfunktion gehören, weil sie nichts mehr mit dem obigen Text zu tun haben“, trifft ja schon „vollumfänglich“ auf diesen allerersten Kommentar zu.

    Der eine Skeptiker mag ein T-Shirt mit dieser Aufschrift tragen bei einem Skeptix-Stand, der andere nicht. Der eine betrachtet so eine T-Shirt-Aufschrift (oder sonstige „Deko“) in diesem Kontext mit Sorge bezüglich „Framing“, der andere mag das als vielleicht etwas provokante, aber doch als super Anregung ansehen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Und nein, als „Hilfsangebot“ würde ich einen solchen Stand sicher nicht sehen, was man da machen kann, sind Gesprächsangebote.

    Ich erlebe Skeptix als einen bunten, etwas „wilden“ „Haufen“, der ziemlich „unreguliert“ agiert (außer natürlich Vereinssatzung etc.) (man möge mir diese ziemlich flapsige Beschreibung verzeihen). Und genau dieses „Unreguliertsein“ finde ich gut und wichtig, auch wenn es mal zu „anstrengenden“ Diskussionen führen kann. Wie viel Frust und Ärger (u.a.) ein „Reguliertsein“ hervorruft, wird ja aus einigen der obigen Kommentaren ziemlich deutlich.

    (Nebenbei: Ich hatte mit diesem „anderen Skeptiker-Blog“ auch schon die Erfahrung gemacht, dass ein freundlicher, aber kritischer Kommentar von mir zuerst hochgeladen, nach zwei Tagen aber wieder entfernt worden war, „Cancel-Erfahrungen“ gibt es dort offenbar öfter.)

    Ich hoffe sehr, dass niemand von Skeptix sich durch „irgendwas“ davon abhälten läßt, solche Stände zu veranstalten. Ich finde, das ist eine supergute Sache.

  36. Rowena Herlich

    @Claudia

    Bitte Fragen zur Organisation ins Kontaktformular schreiben https://skeptix.org/kontakt/

    lg 🙂

  37. Auch natürlich nicht im topic, aber mal etwas grundsätzliches zur Formulierung, dass man „sich entschuldigt“:

    Also wenn man sich selbst entschuldigen könnte – wofür bräuchte es da noch eine Justiz?
    „Oh, ich habe Ihre Familie beleidigt, Ihren Hund mutwillig totgefahren und Ihre Garage angezündet, aber jetzt bereue ich das und entschuldige mich dafür – also Schwamm drüber“?
    Niemand würde diese Art der „Entschuldigung“ akzeptieren oder sogar noch ein Lob für diese Einsicht aussprechen.
    Was man tun kann, ist um Verzeihung / Entschuldigung beim Geschädigten zu bitten, oder, wenn das nicht möglich ist, sein Bedauern über sein Handeln auszudrücken und glaubhaft Einsicht zu geben, warum man es jetzt anders sieht.

    So wären zumindest aus meiner Sicht die Voraussetzungen geschaffen, dass Betroffene eine Verzeihung aussprechen können.

    Ist vielleicht einfach nur ein Problem der deutschsprachigen Syntax, im englischen z.B. heißt es „excuse me“, also quasi eine eine Aufforderung an eine zweite Instanz, die Entschuldigung auszusprechen (und nicht sie anzunehmen).

    Ich bitte alle hier Beteiligten um Verzeihung für diesen kleinen, eher unnötigen Exkurs, aber das musste jetzt mal ‚raus.

  38. Michael Fischer

    Und hier noch ein Buchtipp: Martin Apolin: Mach das! Die ultimative Physik des Abnehmens.

    https://www.weltenraum.at/mach-das-die-ultimative-physik-des-abnehmens/

  39. @Rowena:

    Habe vor ein paar Tagen Mail gesandt. Wenn ihr Zeit habt, freue ich mich über Antwort. Bin ja über Account der Tochter im Skeptix-Discord und über Schwiegersohn beim anderen Account. Wir sind als Familie sehr auf gute Aufklärung angewiesen. Habe Teil in der Mail geschrieben. Ich weiß ihr macht das ehramtlich. Wenn mal eine Rückmeldung kommen kann, würde ich mich freuen. Danke

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