„Agartha“ war heute auch Thema bei der re.publica 2026 in Berlin:
Rechts hinter Atlantis, neben dem Bernsteinzimmer, beginnt unsere Reise.
Nächster Halt „Agartha“. Auf einer Flughöhe von minus 2000 km geht es um okkulte Verschwörungserzählungen, Reichsflugscheiben, Energy-Drinks und rohes Fleisch, DJ Ötzi und menschenfeindliche Abgründe. Aber wie sehr glaubt diese Meme-Community wirklich an den Verschwörungsmythos?
Was als Insider-Witz daherkommt, öffnet die Tür zu koordinierten rechtsextremen Netzwerken, Krypto-Scams und offenen Auslöschungsfantasien. Schnallt euch an und begleitet uns auf unserem Abstieg in diese digitale Unterwelt. In einem Deep Dive bringen wir Perspektiven aus Extremismusprävention und kognitiver Einflussnahme zusammen, um zu beleuchten, was wirklich hinter Systemen wie der Agartha-Sphäre steckt und ob wir es als Gesellschaft eigentlich mit etwas noch Größerem zu tun haben.
Wie tief erstrecken sich diese gefährlichen Netzwerke? Was macht sie anschlussfähig? Welche Radikalisierungspotenziale stecken in ironischen Meme-Kulturen? Und vor allem: Was braucht es als Gesellschaft, um diesen als „Witz“ getarnten extremistischen Inhalten zu begegnen?
Es sprechen Leonie Heims und Tim Stark.
Außerdem ging es um Themen wie „Vertrauen im KI-Zeitalter: Wie bleibt digitale Information glaubwürdig?“ und „Radikal hoffnungsvoll: Denn unser Hirn gibt niemals auf“.
Zum Weiterlesen:
- Harder, Bernd „I come from a land down under: Das seltsame Revival des alten Agartha-Mythos“ skeptix (26. März 2026)
- Harder, Bernd „The Age of Fake: Deep Fakes und AI-Content bei der re:publica“ skeptix (19. Mai 2026)
Titelfoto: Unsplash/Xingchen Yan


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